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Drei Tage Maggiatal voller Erlebnisse, Natur und unvergesslicher Momente

  • Autorenbild: Diana
    Diana
  • 21. Juni
  • 5 Min. Lesezeit

Das Sommer Retreat im Maggiatal war für mich mehr als nur ein paar Tage in einer wunderschönen Umgebung. Es waren diese vielen kleinen Augenblicke, die es so besonders gemacht haben. Das gemeinsame Unterwegssein, der Humor, die Gespräche, die Offenheit und dieses unkomplizierte Miteinander.


Natürlich waren auch die Orte eindrücklich. Die wilden Täler, das klare Wasser, die Berge, die kleinen Dörfer und diese besondere Stimmung, die das Maggiatal für mich immer wieder einzigartig macht.


Aber am Ende sind es die Menschen, die solche Tage lebendig machen.


Panoramablick ins Maggiatal mit Flusslauf, Berghängen und Herbstfarben.

Tag 1 Regen, Sonne und ganz viel Maggiatal


Der erste Tag begann mit Regen. Während draussen die Tropfen auf die Dächer fielen, sassen wir gemütlich zusammen bei einem feinen Tessiner Plättli. Im Nachhinein hätte es für den Start nicht besser sein können. Wir hatten Zeit anzukommen, uns kennenzulernen und die ersten Gespräche zu führen.


Und dann kam die Sonne. Fast wie bestellt.


Schon kurze Zeit später standen wir mitten im Maggia-Markt. Ein kleiner, typisch Tessiner Markt, der nur einmal im Monat stattfindet. Was für ein Glück, genau an diesem Wochenende dort zu sein. Zwischen Marktständen, regionalen Produkten und Tessiner Spezialitäten wurde geschlendert, entdeckt und natürlich auch eingekauft. Schnell waren die Taschen mit feinen Köstlichkeiten gefüllt und die Ferienstimmung endgültig angekommen.



Nach dem Regen zeigte sich das Maggiatal von einer ganz besonderen Seite. Überall Wasser. Kleine Bäche, die über Felsen sprudelten, glitzernde Tropfen auf den Blättern und dieses satte Grün, das nach einem Sommerregen noch intensiver leuchtet.

Manchmal fühlte es sich fast ein wenig tropisch an.


Was ich am Maggiatal so liebe, ist seine Vielseitigkeit. Mal führt der Weg durch dichte Vegetation, dann wieder öffnet sich der Blick auf die Berge, auf alte Steinhäuser oder auf das Wasser, das uns fast den ganzen Tag begleitete.


Von Anfang an war die Stimmung in der Gruppe einfach wunderbar. Es wurde viel gelacht, erzählt und gestaunt. Die ersten gemeinsamen Stunden fühlten sich leicht und unkompliziert an und der Alltag war plötzlich ganz weit weg.



Und dann kam dieser Wasserfall.

Versteckt zwischen Felsen, umgeben von üppigem Grün und begleitet vom Rauschen des Wassers. Einer dieser Orte, an denen man automatisch stehen bleibt und den Moment einfach auf sich wirken lässt.

Für mich war das der perfekte Abschluss unserer ersten Wanderung.



Zurück im Hotel liessen wir den Tag bei einer entspannenden Hatha-Yoga-Stunde ausklingen. Nach den vielen Eindrücken, den ersten gemeinsamen Kilometern und der frischen Luft tat es gut, den Körper nochmals bewusst zu dehnen und zur Ruhe zu kommen.


Beim anschliessenden Abendessen wurde nochmals viel erzählt und gelacht. Doch lange hielt niemand mehr durch. Die frische Luft, die Bewegung und die vielen Erlebnisse des Tages hatten ihre Wirkung gezeigt.



Zufrieden, angenehm müde und voller Vorfreude auf den nächsten Tag verschwanden nach und nach alle in ihren Zimmern.


Der erste Tag hätte nicht schöner beginnen können.



Tag 2 Bergluft, Alpenrosen und ein glasklarer Bergsee


Manchmal lohnt es sich, auf das Bauchgefühl zu hören. Am zweiten Tag entschied ich spontan um. Statt der geplanten Wanderung führte uns der Weg ins wunderschöne Onsernonetal – eine Entscheidung, die wir alle keine Minute bereuten.


Schon die Fahrt dorthin war ein Erlebnis. Mit der Gondel ging es hoch hinauf zur Alpe Salei auf 1'780 Meter über Meer. Kaum oben angekommen, erwartete uns eine völlig andere Welt.



Bevor wir den Bergsee erreichten, durften wir zuerst einige Höhenmeter bewältigen. Mit jedem Höhenmeter wurde die Aussicht eindrücklicher. Hinter uns lag der Lago Maggiore in weiter Ferne, vor uns blühende Enziane, die ersten Alpenrosen und die Bergwelt des Onsernonetals.


Die Temperaturen waren angenehm und die frische Bergluft tat einfach gut. Immer wieder blieben wir stehen, um die Aussicht zu geniessen und die Schönheit dieser Landschaft auf uns wirken zu lassen.


Oben angekommen wartete der glasklare Bergsee auf uns. Einige nutzten die Gelegenheit für eine erfrischende Abkühlung, andere genossen einfach die Ruhe und die besondere Atmosphäre dieses Ortes mitten in den Bergen.


 


Auf unserer Rundwanderung wurde viel gelacht, erzählt und die wunderschöne Landschaft genossen. Die Stimmung in der Gruppe war locker und herzlich, und mit jedem gemeinsamen Kilometer entstanden weitere schöne Erinnerungen.



Auf der Alpe Salei legten wir eine wohlverdiente Pause ein. Bei einem feinen Stück Kuchen, einem Salametti und herrlicher Aussicht liessen wir es uns gut gehen. Die Sonne, die Bergluft und die entspannte Stimmung machten diesen Halt zu einem weiteren kleinen Highlight des Tages.



Doch damit war der Abend noch nicht zu Ende.

Gemeinsam machten wir uns auf den Weg ins kleine Grotto nebenan. Bei einem Limoncello, vielen Lachern und guten Gesprächen liessen wir diesen wunderbaren Tag gemütlich ausklingen.


Und als wäre das noch nicht genug gewesen, begegneten uns auf dem Heimweg auch noch einige Glühwürmchen. Ein kleiner, schöner Moment, der diesen gelungenen Tag perfekt abrundete.


Ein schöner Abschluss für einen Tag voller Bergluft, Natur und gemeinsamer Erlebnisse.



Tag 3 Auenlandschaft, Hängebrücke und Gnocchi


Der dritte Tag zeigte sich von seiner heissen Seite. Deshalb passte ich die Wanderung erneut den Bedingungen an und wählte eine Route mit viel Schatten und immer wieder einem Blick auf die Maggia.


Von Maggia aus führte uns der Weg Richtung Someo. Vorbei an typischen Tessiner Steinhäusern und Rustici, deren Gärten voller prachtvoller Hortensien in Blau-, Rosa- und Lilatönen standen. Immer wieder öffnete sich der Blick auf die Maggia und die wunderschöne Auenlandschaft. Dazu lag der Duft von blühendem Jasmin in der Luft, der uns auf grossen Teilen des Weges begleitete.



Die Landschaft zeigte sich noch einmal von ihrer ganzen Vielfalt. Schattige Waldabschnitte wechselten sich mit offenen Passagen entlang des Flusses ab. Das glasklare Wasser der Maggia war stets in unserer Nähe und sorgte schon beim Anblick für eine willkommene Erfrischung.



Ein besonderes Highlight war die Hängebrücke. Mit ihren 340 Metern Länge beeindruckte sie nicht nur durch ihre Grösse, sondern auch durch den Blick auf die Flusslandschaft darunter.


Die letzten gemeinsamen Kilometer vergingen wie im Flug. Es wurde gelacht, erzählt und die gemeinsame Zeit noch einmal bewusst genossen.


Zum Abschluss durfte natürlich auch ein Bad in der Maggia nicht fehlen. Bei den sommerlichen Temperaturen war die Abkühlung im klaren Wasser genau das Richtige und ein perfekter Abschluss unserer gemeinsamen Wanderung.



Bevor sich unsere Wege wieder trennten, kehrten wir noch in einer Osteria ein. Bei feinen Gnocchi, einem kühlen Getränk und vielen schönen Erinnerungen liessen wir die vergangenen Tage nochmals Revue passieren.



Drei Tage voller Natur, gemeinsamer Erlebnisse, herzlicher Begegnungen und vieler kleiner Glücksmomente gingen zu Ende. Was bleibt, sind wunderbare Erinnerungen, neue Bekanntschaften und die Vorfreude auf das nächste Wiedersehen.


Danke, dass ihr dabei wart. 💚


Und während ich diese Zeilen schreibe, freue ich mich bereits auf das nächste Maggiatal-Retreat im September.


Wenn du Lust hast, gemeinsam mit uns die Schönheit des Maggiatals zu entdecken, draussen unterwegs zu sein, zu geniessen, zu lachen und für ein paar Tage Abstand vom Alltag zu gewinnen, dann hat es aktuell noch freie Plätze.


Alle Informationen findest du auf meiner Website.



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