Eine Nacht unter Sternen – unsere Schweizer Wandernacht 2026
- Diana

- 22. Juli
- 3 Min. Lesezeit
Manchmal braucht es gar nicht viel für ein kleines Abenteuer. Einen Rucksack, eine Stirnlampe, einen Schlafsack und Menschen, die Lust haben, eine Sommernacht draussen zu verbringen.
Schon bei der Ankunft war klar: Diese Nacht würde heiss werden. Die Sonne brannte vom Himmel und die Temperaturen waren rekordverdächtig. Zum Glück hatte ich genügend Trinkwasser dabei. Als kleine Überraschung erhielt jede und jeder ein Kühltuch von Glücksmomente Natur – und schon wenige Minuten später waren die ersten Tücher im Einsatz. Eine kleine Geste mit grosser Wirkung.
Unsere Gruppe hätte unterschiedlicher kaum sein können. Verschiedene Altersgruppen, unterschiedliche Geschichten und Erfahrungen – und doch verband uns alle die Freude, draussen unterwegs zu sein. Genau diese bunte Mischung machte den Abend so besonders.
Rund um die Feuerstelle wurde grilliert, gelacht und erzählt. Die ersten Gespräche entstanden ganz von selbst und schon bald fühlte sich die Gruppe an, als wäre sie schon länger gemeinsam unterwegs.
Bevor wir loswanderten, richtete jede und jeder seinen Schlafplatz ein. Hängematten wurden zwischen den Bäumen gespannt, Isomatten auf der Wiese am Waldrand ausgerollt und Schlafsäcke bereitgelegt. Es hatte etwas Abenteuerliches – zu wissen, dass wir nach unserer Wanderung mitten in der Natur schlafen würden.
Dann war es Zeit aufzubrechen.
Mit jedem Höhenmeter wurden die Ausblicke schöner.
Der Solothurner Jura zeigte sich von seiner besten Seite und als wir den Hirnichopf erreichten, wurden wir mit einem traumhaften Sonnenuntergang belohnt. Die Natur verlangte in diesem Moment keine Worte. Wir setzten uns ins Gras, genossen die Aussicht, liessen den Blick schweifen und spürten, wie der Alltag immer weiter in den Hintergrund rückte.
Als Überraschung zauberte Nadine einen selbstgemachten Kuchen aus ihrem Rucksack. Was für ein Genuss! Liebe Nadine, nochmals herzlichen Dank – besser hätte dieser Moment nicht sein können.
Als die Dämmerung einsetzte, machten wir uns mit unseren Stirnlampen auf den Rückweg. Schritt für Schritt führte uns der Weg durch die Dunkelheit.
Unterwegs entdeckten wir immer wieder einzelne Glühwürmchen, die zwischen den Bäumen leuchteten und unserer Nachtwanderung einen ganz besonderen Zauber verliehen.
Zurück beim Biwak wurde es langsam still. Einige verschwanden in ihren Hängematten zwischen den Bäumen, andere machten es sich auf der Wiese am Waldrand gemütlich. Jede und jeder fand seinen eigenen Platz. Jeder für sich – und doch alle gemeinsam. Genau dieses Gefühl machte die Nacht so besonders.
Nach einer eher kurzen Nacht wurden wir von einem wunderschönen Morgen begrüsst. Nun wartete ein Frühstück, das keine Wünsche offenliess. Selbst gebackene Zöpfe, hausgemachte Konfitüre, frisches Brot, Käse, Rohschinken, Früchte und natürlich Kaffee – draussen schmeckt einfach alles noch ein bisschen besser.
Was von dieser Schweizer Wandernacht bleibt, sind nicht nur die Bilder vom Sonnenuntergang oder die Nacht unter freiem Himmel. Es sind die vielen Gespräche, das gemeinsame Lachen, die Hilfsbereitschaft und die Offenheit einer bunt gemischten Gruppe von Menschen, die sich zum Teil vorher nicht kannten und doch innerhalb weniger Stunden zu einer Gemeinschaft wurden.
Genau solche Momente zeigen mir immer wieder, wie wenig es braucht, um glücklich zu sein: Natur, Zeit und Menschen, die das Erlebnis miteinander teilen.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die dabei waren. Ihr habt diese Schweizer Wandernacht zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht.
Lust auf dein eigenes Naturabenteuer?
Wenn dich diese Nacht gluschtig gemacht hat, dann begleite mich doch an mein Natur- und Erlebnisretreat in Himmelried.
Zwei Tage gemeinsam unterwegs sein, die Natur intensiv erleben, den Kopf frei bekommen und am Abend ein feines Abendessen von Stefan, gelernter Koch mit Herz, geniessen.
Vielleicht beginnt dein nächstes Abenteuer schon bald. Ich würde mich freuen, wenn du dabei bist.
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